Frank Katzer | TechnikMentor®

Wenn du einen erfolgreichen Unternehmensblog aufbauen möchtest, brauchst du Themen, die deine Zielgruppe interessieren, am besten: brennend interessieren. Die Themen müssen deiner Gruppe etwas bringen, ihnen nützen. Ganz besonders gilt das für Blogartikel, in denen du deinen Lesern Tipps gibst (sog. Tipptexte). Mit diesem Artikelformat haben Huberta Weigl von der Schreibwerkstatt  und ich uns in den letzten Tagen besonders intensiv beschäftigt, weil es im Mittelpunkt unserer nächsten Bloggernacht (Themenwahl & Lesernutzen) am 29.6.2017 steht. Was sind die häufigsten Fehler, wenn Blogger Tipps in ihren Artikeln geben? Warum sind manche Artikel langweilig, andere wiederum spannend? Wie schreibt man packende Tipptexte? Dazu im Vorfeld der Bloggernacht ein paar Gedanken von uns beiden.

Die Folgen, wenn das Thema eines Blogartikels zu weit gefasst ist

Unserer Erfahrung nach bloggen viele Unternehmer zu Themen, die zu groß sind und der Zielgruppe daher kaum oder keinen Mehrwert bieten. Das Resultat?

Welche Fehler passieren können, wenn du in einem Blogartikel Tipps gibst

Was kennzeichnet einen guten Tippartikel?

Ein richtig guter Tippartikel

Zwei Beispiele für gelungene Tippartikel

Christian Müller von Sozial-PR stellt sein Mobile Video Equipment vor

In dem Artikel gibt Christian Müller konkrete Tipps, die noch dazu sehr persönlich sind, weil er seine Ausrüstung vorstellt. Er verlinkt auf die einzelnen technischen Hilfsmittel, die er nutzt, so dass der Leser nicht erst lange suchen muss. Er stiftet zudem Mehrwert, indem er seinen Blogartikel mit einem Video und zwei Audiodateien ergänzt.

Roland Kopp-Wichmann gibt Tipps, wie man mit einer schlechten Gewohnheit aufhört

Der Artikel ist persönlich, weil Roland Kopp-Wichmann immer wieder von sich erzählt. Er packt verschiedene Geschichten in den Artikel, wodurch dieser lebendig wird. Man bleibt am Ball und liest weiter. Roland Kopp-Wichmann zeigt, dass das Ändern einer Gewohnheit nicht einfach ist, aber auch, wie es funktioniert. Dabei weist er auf mögliche Stolpersteine hin. Und ja, er bewirbt in dem Artikel auch seinen Onlinekurs, man hat als Leser aber nicht das Gefühl, unwissend entlassen zu werden. Der Artikel bietet für sich allein schon viel Mehrwert. Wer jetzt eine Gewohnheit verändern möchte, kann das Projekt anpacken.

Download: Checkliste zur Selbsteinstufung deines Tippartikels

Finde mit dieser Liste den Optimierungsbedarf für deine Tippartikel heraus:

▶︎ Download PDF (49 KB) Selbsteinstufung Optimierungsbedarf für deinen Tippartikel

 


▶︎ Der nächste Bloggernacht-Crashkurs am 29.6.2017: Themenwahl & Lesernutzen

▶︎ Warteliste für weitere Bloggernacht-Veranstaltungen

5 Antworten

  1. Hallo Frank,
    sind echt ein paar gute Tipps dabei..
    Interessant ist das Verhältnis von Person (Autor) einbringen versus Artikelinhalt.
    Die Mischung macht’s..
    Viele Grüße, K.

    1. Hallo Karsten, danke fürs Feedback!
      Ja, die eigene Person mit in die Texte zu packen ist das, wogegen sich die meisten sträuben.
      An den Gedanken muss man sich erstmal gewöhnen …
      Viele Grüße,
      Frank

  2. Das Wichtigste ist für echte Menschen zu schreiben. Neugierde weckt man am besten mit echten Stories, die bildhaft bestimmte Stimmungsbilder in den Köpfen der Menschen erzeugen. Das schafft Identifikation und Perspektivübernahme.

  3. Hallo Frank,
    diese Tipps sind natürlich auch in 2020 alle noch top aktuell, ich würde aber noch die visuelle Aufarbeitung des Artikels hinzufügen. Es ist wichtig, dass der Inhalt nicht aus einer „wall of text“ besteht, so dass der Leser nicht gleich erschlagen wird.
    Erreichen kann man das eigentlich relativ einfach durch das Setzen von passenden Überschriften und der Aufteilung größerer Textblöcke durch Bilder, Listen, Grafiken, Zitate, Code-Schnippsel oder was halt sonst zum Inhalt passt und den Artikel möglichst noch mit Mehrwert bereichert und nicht rein kosmetischer Natur ist, wie es manche Blogs manchmal mit Memes zum Thema machen.

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